Elastan

 

Aufbau eines Elastomers

 

Das Geheimnis gut sitzender Leggings und Strumpfhosen.

 

  Elastan ist eine hochelastische synthestische Chemiefaser aus den Bestandteilen Polyurethan und Polyethylenglykol. Um als Elastan bezeichnet zu werden muss die Faser mindestens 85 % segmentiertes Polyurethan enthalten. Die Faser ist äusserst dehnbar und kann bis auf das 4-7-fache ihrer ursprünglichen Länge gedehnt werden und geht nach Aufhebung der Spannung sofort wieder in ihre Ausgangslänge zurück.

    Der Begriff Lycra ist ebenfalls im Umfeld von Elastan zu finden, doch ist eine Lycrafaser, zum Beispiel bei der Verwendung zur Herstellung von Feinstrumpfhosen, nicht unbedingt gleichbedeutend mit einer Elastanfaser. Lycra unterliegt noch weiteren speziellen Qualitätskriterien durch den Hersteller und wird immer in Kombination mit anderen Materialien verarbeitet. 

  Durch die Elastizität der Faser wird Elastan oft mit anderen Fasertypen gemischt, um deren Vorzüge zu nutzen. Die Elastanbeimischungen hängen vom Stofftyp und dem jeweiligen Einsatzgebiet ab. Am häufigsten werden diese Eigenschaften in der Textilindustrie bei Strumpfhosen, Sportbekleidungen, Socken, medizinischen Strümpfen und Badebekleidungen eingesetzt.

 

Elastan findet bei unseren Modellen nur als Mischgewebe bis maximal 5 % in Verbindung mit Viskose eine Verwendung. Und auch nur dann, wenn es den Trageeigenschaften bezüglich einer detaillierten Passgenauigkeit nützen kann.

 

 

Das sollten Sie noch erfahren:

 

... Elastan- Fasern erhöhen den Tragekomfort und beschleunigen die Knittererholung.

 

... Schon 2 % Elastan reichen aus, um einem Bekleidungsstück Formbeständigkeit zu verleihen.

 

... Elastan nimmt wenig Feuchtigkeit auf.

 

... Elastan ist dauerhaft formbeständig.

 

... Elastan kann bis 40 Grad regelmässig gewaschen werden.

 

... Elastan ist leicht, glatt und weich.